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Willkommen bei der vioplan Ingenieurgesellschaft mbH

Wir planen, begutachten und beraten bei der Durchführung von Maßnahmen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Energieberatung und der Realisierung von Energieeffizienzmaßnahmen sowie dem Einsatz regenerativer Energien. 


News und Infos

01.06.2021

Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von stationären raumlufttechnischen Anlagen

Seit dem 20. Oktober 2020 werden Maßnahmen an bestehenden stationären raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten gefördert. Am 2. April 2021 ist die novellierte Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von stationären raumlufttechnischen Anlagen in Kraft getreten. Ab 2. April 2021 können Anträge nach der neuen Richtlinie gestellt werden.

Was hat sich geändert?

Überblick zu den wesentlichen Änderungen:

  • Die Berechtigung zur Antragsstellung wurde erweitert. Antragsberechtigt sind jetzt beispielsweise auch ausgewählte private Einrichtungen ( z.B. Schulen, Kitas, Alten- und Pflegeeinrichtungen).
  • Statt bisher 40 % können nun bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben bezuschusst werden. Der maximal mögliche Förderbetrag wurde von 100.000 € auf 200.000 € pro bestehender  RLT-Anlage erhöht.
  • Die Förderung weiterer technischer Maßnahmen wurde ermöglicht. Beispielsweise ist nun auch die Nachrüstung einer Anlage zur Luftbehandlung durch  UV-C Strahlung förderfähig. Eine ausführliche Darstellung der förderfähigen Maßnahmen können Sie dem technischen Merkblatt entnehmen.
  • Die Erweiterung einer bestehenden  RLT-Anlage durch nachträgliche Anbindung einzelner notwendiger Nebenräume ist nun ebenfalls förderfähig.
  • Es können Maßnahmen an zentralen und dezentralen stationären Bestandsanlagen gefördert werden, die festmontiert und mit einem im Gebäude installierten Luftkanalsystem ausgestattet sind. Mindestens einer der an die  RLT-Anlage angeschlossenen Räume muss mit einem Regelluftvolumenstrom von 400  m³/h (statt bisher 1.500  m³/h) oder mehr versorgt werden.
  • Es können Beihilfen auf Basis der Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020 beantragt werden.

 

Art und Höhe der Förderung

 Gefördert werden die Investitionsausgaben sowie die Ausgaben für Planung und Montage in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die maximale Förderung beträgt 200.000 Euro pro RLT-Anlage.

Weitere Informationen zu dem Förderprogramm und zur Antragsberechtigung finden Sie unter

https://https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Raumlufttechnische_Anlagen/raumlufttechnische_anlagen_node.html


04.05.2021

Bundesförderung für effiziente Gebäude

Aus gegebenem Anlass möchten wir nochmals auf die aktuelle BAFA-Förderung "Einbau von Anlagentechnik in Bestandsgebäuden zur Erhöhung der Energieeffizienz des Gebäudes (wie beispielsweise einer energieeffizienten raumlufttechnischen Anlage)"  hinweisen, die von 20% (z.B. bei Einbau neue Lüftungstechnik) bis zu 35% (z.B. Austausch der Wärmeerzeugung) der Investitionskosten betragen kann. Planungs- und Bauleitungskosten sind ebenfalls förderfähig. Die Antragstellung erfordert die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten (EEE). 


01.02.2021

iSFP-Bonus

Wer ab 2021 eine geförderte Gebäudeenergieberatung mit anschließender Ausstellung eines individuellen Sanierungsfahrplanes (iSFP) für Wohngebäude durchführen lässt und eine Maßnahme daraus realisiert, bekommt einen Förderbonus von fünf Prozentpunkten bei der Umsetzung. Für den Tausch einer Ölheizung bekommt man mit dem iSFP-Bonus einen Zuschuss bis zu 50%.

Mit der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“, wird ein iSFP-Bonus gewährt, wenn eine Einzelmaßnahme oder eine Komplettsanierung das Ergebnis eines individuellen Sanierungsfahrplanes („iSFP“) ist.

In der Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) vom 17. Dezember 2020 wird diese unter 8.4.2 „Umsetzung einer Maßnahme im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP)“ wie folgt beschrieben:

„Ist eine energetische Sanierungsmaßnahme Bestandteil eines im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ geförderten iSFP und wird diese innerhalb eines Zeitraums von maximal 15 Jahren nach Erstellung des iSFP umgesetzt, so erhöht sich der für diese Maßnahme vorgesehene Fördersatz um zusätzliche fünf Prozentpunkte (iSFP-Bonus)“

Dies ist der sogenannte iSFP-Bonus, der die Gebäudeenergieberatung als Einstieg in die Sanierung nochmal deutlich attraktiver macht. 


01.11.2020

Das neue GEG tritt in Kraft! 

Es war ein langer Weg, bis das neue Gebäudeenergiegesetz den Bundesrat passieren konnte und nun zum 01.11.2020 in Kraft tritt.

Ab jetzt löst das GEG 2020 die folgenden bisherigen Regeln ab: 

Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014 / ab 2016), das EnergieEinsparungsGesetz (EnEG 2013) und das Erneuerbare-Energien-WärmeGesetz (EEWärmeG 2011).

Was bedeutet das für aktuelle Bauprojekte?

Bei bereits laufenden Bauprojekte 

Wenn ein Bauvorhaben bereits genehmigt ist, ändert sich nichts für seine Planung und Ausführung. Es gelten weiterhin die bisherigen Regeln der parallel laufenden EnEV 2014, EnEV ab 2016, EnEG 2013 und EEWärmeG 2011.

Maßgeblich ist das Datum, an dem der Bauherr den Bauantrag eingereicht, die Anzeige erstattet oder bei nicht genehmigungs- und anzeigenpflichtigen Bauprojekten, mit der Ausführung begonnen hat. Diejenigen Energiesparregeln, die an diesem Tag in Kraft waren, gelten weiterhin für das Bauprojekt.

Bauprojekte mit neuem Bauantrag

- Bauantrag ist am 01.11. 2020 noch nicht genehmigt:

In dieser Situation können Sie als Bauherr für Ihr Projekt fordern, dass es gemäß den Anforderungen des GEG 2020 geprüft und genehmigt wird. Dafür müssen aber auch die Architekten, bzw. Planer das Projekt nach den neuen Regeln des GEG 2020 geplant und die Nachweise entsprechend geführt haben.

- Bauantrag am 01.11. 2020 oder später:

Es gelten die Regeln des neuen GebäudeEnergieGesetzes (GEG 2020).

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20.10.2020

Förderprogramm Corona-gerechte RLT-Anlagen startet heute

 Heute hat die Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden ins Leben gerufen. Die Bundesförderung für die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten kann ab dem 20. Oktober 2020 beim BAFA beantragt werden.

Begriffsbestimmung Raumlufttechnische Anlagen

Der Begriff Raumlufttechnische Anlage (RLT-Anlage) wird im Sinne der Förderrichtlinie als der übergeordnete Sammelbegriff für alle förderfähigen Anlagen verwendet. Unter den Begriff RLT-Anlage fallen ausschließlich zentrale, das ganze Gebäude oder einzelne Etagen mit Luft versorgende Anlagen einschließlich Klimaanlagen.

Bis zu 10 000 RLT-Anlagen sollen gefördert werden

Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, Anreize für Investitionen in die möglichst kurzfristige Um- und Aufrüstung stationärer RLT-Anlagen in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern, Kommunen und Trägern, welche die Kriterien für Antragsberechtigte der Richtlinie erfüllen, zu setzen, um das Infektionsrisiko ausgehend von potenziell virusbeladenen Aerosolen durch unzureichende Lüftung in geschlossenen Räumen zu senken.

Gewährt werden finanzielle Zuschüsse für die entsprechende Um- und Aufrüstung von stationären RLT-Anlagen. Der Zuschuss beträgt 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 100.000 Euro pro Anlage. Eine Förderung ist erst ab einer Bagatellgrenze von 2000 bzw. 15 000 Euro möglich. 

Der Bund stellt für die Förderung insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind unter anderem Kommunen, Länder, Hochschulen sowie öffentliche Unternehmen. Förderanträge können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserem technischen Merkblatt unter <https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/rlt_technisches_merkblatt.html?nn=14909430> zur Förderrichtlinie "Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten". 

Sollte sich bei Ihnen ein konkreter Bedarf für ein Um- und Aufrüstung ergeben, können wir gerne gemeinsam erste Schritte für eine mögliche Optimierung abstimmen.  Kontakt